Der Dauerbrenner unter den Untersitz-Aktivwoofern

Wir stellen euch den Kenwood KSC-SW11 vor: Ein Underseatwoofer, den es schon etwas länger auf dem Markt gibt. Jetzt verraten wir euch, warum er immer noch sehr beliebt ist. Ein klassischer Underseatwoofer – also Untersitzsubwoofer – von Kenwood in einem sehr kompakten Design von nur 28cmx19cm in den Maßen und 7cm in der Höhe. Passt unter die allermeisten Sitze; also Fahrersitz oder Beifahrersitz. Ihr könnt ihn natürlich auch zum Beispiel ins Seitenteil im Kofferraum einbauen oder in einen doppelten Boden. Das ist überhaupt kein Problem, weil die Kabel, die hier dabei sind, sind mehr als lang genug – es ist ein 5 Meter langes Stromkabel und ein 5 Meter langes Audiokabel dabei – das passt auf jeden Fall.

Warum ist der Woofer so beliebt? Es ist einmal so, dass die Performance ziemlich gut ist, aber wirklich sehr interessant ist hier auch der Preis. Wir reden hier über einen Aktivwoofer – also mit eingebauter Endstufe – von knapp über 100 Euro. Das ist schon eine richtige Kampfansage von Kenwood. Das heißt, für eure Bassuntermalung im Auto, also wenn euch der Tiefbass ein bisschen fehlt, ihr die Gesamtlautstärke aber gar nicht anheben wollt beziehungsweise es nicht notwendig ist, dann macht ihr mit dem Kenwood Woofer alles richtig. Für die Lautstärke, die ihr zur Verfügung habt, eine sehr gute Bassuntermalung beziehungsweise Bassanhebung. Das Erlebnis der Musik ist ein ganz anderes, also ihr merkt das richtig. 150 Watt Maximalleistung, er wiegt nur 2,8 Kilo, wobei da auch ein bisschen Plastik verbaut ist – trotzdem sehr stabil und wir haben knapp 5 Meter Kabel dabei.

Inklusive Pegelfernbedienung

Und, das macht – vor allem in der Preisklasse – nicht jeder, wir haben eine Pegelfernbedienung dabei. Da könnt ihr einmal die Frequenz einstellen, zwischen 50 und 125 Hertz, bis wohin der Woofer spielen soll. Je tiefer ihr den Woofer trennt, umso akustisch besser hört es sich an, aber auch umso weniger Pegel kommt dabei rum, weil er ein kleineres Frequenzband abdeckt. Probiert einfach mal aus, bis wohin es euch gefällt. In der Regel fängt es so spätestens ab 100 Hertz an, zu dröhnen oder sehr ortbar zu sein vom Ton her. Von daher würden wir euch empfehlen, da lieber auf den Pegel zu verzichten und dafür die Klangqualität in den Vordergrund zu stellen.

Ihr könnt auch das Volumen ändern beziehungsweise den Pegel des Basses nochmal anpassen an die jeweilige Musik oder Situation. Wir haben auch einen Phasenschalter mit den Einstellmöglichkeiten 0 und 180 Grad. Das passende Video zur Phasendrehung findet ihr auf unserem YouTube-Kanal. Am Ende habt ihr zwei Möglichkeiten. Probiert beide doch einfach mal aus. Je nachdem, wo der Woofer bei euch im Fahrzeug verbaut ist, kann die eine oder andere Schalterposition besser sein für euch auf dem Fahrersitz. Weil es ist davon abhängig, wie weit der Woofer von euch weg ist, ob 0 Grad oder eine Phasenverschiebung um 180 das bessere Ergebnis liefert.

Mit dabei ist leider kein Auto-Sense, das heißt, der Woofer erkennt nicht, wenn ein Signal anliegt. Wenn jemand ein Nachrüstradio hat und man über Cinch reingeht, ist es in der Regel weniger ein Problem, weil man ja an dem Radio ein geschaltetes 12 Volt Ausgangssignal hat. Dann einfach hier anschließen und der Woofer geht automatisch mit dem Rest – also mit dem Autoradio – an und wieder aus.

Wenn ihr ein Originalradio habt und wollt das dann verbinden, müsst ihr das Audiosignal abgreifen – von den vorderen oder von den hinteren Lautsprechern. Aber da braucht ihr nochmal ein separates 12 Volt-Signal – das kann dann an einem internen Sicherungskasten mit einer Sicherung oder eine Lampe sein, die dauerhaft an ist. Wenn euch das alles zu kompliziert ist oder ihr da einfach nicht weiterkommt, dann haben wir da auch separate High-Low Wandler im Angebot; die generieren automatisch ein 12 Volt Signal, sobald auf der Audio-Leitung ein Signal anliegt. Die brauchen dann einfach nur Dauerstrom – und das braucht ihr ja sowieso, wenn ihr den Woofer anschließen wollt. Unsere Empfehlung sind die Hifonics High-Low Wandler. Bei uns im Shop findet ihr eine Vielzahl unterschiedlicher High-Low Wandler, da gibt es tatsächlich auch größere Unterschiede, vor allem wenn ihr ein sehr modernes Auto habt. Wenn ihr bei der richtigen Auswahl Hilfe benötigt, dann meldet euch gerne.

Unser Fazit zum Kenwood KSC-SW11

Die Performance ist für die allermeisten Fälle mehr als ausreichend. Extrem gutes Preis-Leistungsverhältnis, seit vielen Jahren bei uns im Programm, bei uns mit der meistverkaufte Aktiv-Underseatwoofer, Die Ausfallquote liegt quasi bei null, also mit dem KSC-SW11 macht ihr auf keinen Fall was falsch.