Geniale Subwoofer-Serie für geschlossene gehäuse

Hier stellen wir Euch eine ganze Armada an Woofern vor. Nämlich die ZXS-Reihe von Hifonics als 8, 10, 12 und 15 Zoll Woofer.
Was die besonders gut können und für was sie ausgelegt sind, möchten wir euch jetzt erklären.

Wir starten mal mit dem 8 Zoll Woofer.  Wir haben 2×2 Ohm an Impedanz. Das bedeutet, wenn ihr die Spulen in Reihe schaltet, kommt ihr auf 1×4 Ohm Impedanz und wenn ihr die Spulen parallelschaltet, seid ihr bei 1×1 Ohm.

Der 8 Zoll Woofer hat eine Belastbarkeit von 300 Watt RMS und auf der Membran findet ihr immer die doppelte Belastbarkeit – also die Maximalbelastbarkeit – nochmal aufgedruckt. Das Gehäuse, das ihr für den 8 Zoll-Woofer braucht, fängt ab 9 Liter geschlossen an und alle Woofer sind optimiert auf ein geschlossenes Gehäuse. 9-15 Liter beim 8 Zoll und beim 10 und 12 Zoll Woofer wird’s dann ein bisschen mehr.

Wir haben beim 8 Zoll eine Einbautiefe von 125 mm – das ist für einen 8 Zoll Woofer schon relativ viel – dazu kommt immer noch, dass ihr – wenn ihr den jetzt relativ knapp auf die Bodenplatte aufsetzt – hier nochmal eine Pole Cam-Bohrung habt. Also da zieht der Woofer dann auch Luft zur Kühlung. An der Seite habt ihr übrigens auch nochmal Kühlrippen – also auch alles zur Kühlung. Sehr gut gemacht hier von Hifonics! Den Durchmesser der Pole Cam Bohrung müsst ihr immer nochmal draufrechnen – das solltet ihr jedenfalls draufrechnen – zum Abstand gegen die Bodenplatte, weil das einfach zur Kühlung gebraucht wird.

Beim 10 Zoll haben wir eine Belastbarkeit von 400 Watt RMS und eine Einbautiefe von 150 mm. Gehäuseempfehlung hier ist ab 17 Liter; es gibt auch immer eine Bassreflexempfehlung, die ist hier ab 35 Liter und beim 8 Zoll sind wir bei ungefähr 20 Liter. Empfohlen ist aber – und da macht er die beste Figur – sehr viel Tiefbass aus einem kleinen, geschlossenen Gehäuse.

Der 12 Zoll hat eine Belastbarkeit von 500 Watt RMS und eine Einbautiefe von 166 mm. Gehäuseempfehlung hier: ab 30 Liter geschlossen.

Und beim 15 Zoll wird’s richtig groß: Da haben wir eine Gehäuseempfehlung ab 60 Liter geschlossen, bis 100 Liter geschlossen, eine Belastbarkeit von 600 Watt RMS und eine Einbautiefe von 183 mm.

Hifonics hat da auch mitgedacht und hat euch nochmal eine Anleitung dazu geschrieben, wie ihr das Ganze verschalten müsst. Bei einer Parallelschaltung müsst ihr einfach Plus auf Plus und Minus auf Minus hängen und dann in die Endstufe gehen. Bei einer Reihenschaltung geht ihr quasi bei der Spule 1 in die Plusleitung rein, geht dann von der Minusleitung von der Spule 1 in die Plusleitung der Spule 2 und von der Minusleitung wieder zurück in die Endstufe. Das ist aber – wie bereits erwähnt – in der Anleitung nochmal genau beschrieben. Wir haben zur reinen Parallelschaltung auch schon mal ein Video gemacht, das findet ihr hier.

Alle Woofer gemein haben hier Push-Terminals: Das heißt: Einfach nur das Terminal zusammendrücken, abisoliertes Kabel rein – am besten mit einer Aderendhülse – loslassen, und schon habt ihr eine optimale Verbindung.

 

Geschöpfte Papiermembran mit doppelt vernähter Sicke

Alle Woofer haben auch eine geschöpfte Papiermembran – also das ist sehr, sehr leicht – und wir haben eine doppelt vernähte Sicke – für eine hohe Langlebigkeit. Das macht wirklich einen sehr, sehr guten Eindruck. Wir haben bei allen Woofern einen Doppelmagnet und einen Magnetschutz, der anscheinend verklebt ist.

Die Auslenkung aller Woofer hat es auch in sich, weil am Ende des Tages ist in einem geschlossenen Gehäuse der Sound-Output: Die Membranfläche x Hub und da haben wir hier bei dem 8 Zoll eine Auslenkung von 16mm. Beim 10 Zoll von 20mm, beim 12 Zoll von 24mm und der 15 Zoll setzt jetzt nicht mehr ganz so viel drauf, der liegt bei 26mm. Einfach weil die Spule unten irgendwann natürlich am Ende ist. Die ist schon sehr hoch gewickelt, das heißt die Auslenkung ist wirklich sehr linear.

Wenn ihr Fragen habt zu dem Woofer oder zur passenden Endstufe – da haben wir natürlich relativ viel im Programm: Von Hifonics als Monoblock oder als 2-Kanal, 4-Kanal, 6-Kanal-Varianten – fragt doch einfach mal!